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15 September - 26 November 2011
Bob Ross made me do it!
DANIEL CHERBUIN


Vernissage: Donnerstag, 15. September 2011, ab 18h00 
 
In Anwesenheit des Künstlers.


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OVERVIEW

   
 
DANIEL CHERBUIN
"Bob Ross made me do it!", 2011
60 x 87 cm
video length: 16m45s, forex printed board, wood frame
AP 1-3, Editions 1-7
 
BOB ROSS IST SCHULD
 
Inhaltlich steht Bob Ross, bei dem man via TV ein wenig Kunsthandwerk erlernen kann, für Dilettantismus. Und dahin weist auch der selbstironische Titel der Ausstellung „Bob Ross made me do it“. „Bob Ross made me do it“ ist entschuldigend. „Bob Ross made me do it“ ist die Antithese zum Wichtigkeits-Gestus, mit dem so viele Künstler sich und ihr Werk zu adeln suchen. „Bob Ross made me do it“ meint: Wenn der sagt, das kannst du auch, dann probiere ich’s halt.
 
Allerdings schwingt dabei positiv das Beyus-Diktum „Jeder ist ein Künstler“ mit. Sowie die Praxis der Gegenwartskunst, gemäss der ein Künstler weder malen noch zeichnen, sondern bloss aufregende neue ästhetische Konzepte vorlegen können muss. Und – wie Cherbuin – ein Tafelbild nicht selber malt, sondern malen lässt oder appropriiert. Wobei Cherbuin ja eben kein Dilettant ist, sondern ein ausgebildeter Profi mit fundiertem Wissen in Sachen Technologie, ein hochorigineller Arrangeur und Monteur von Filmen, also ein Künstler, der seine Kunstkonzepte selber umsetzen kann, einer, dessen Werke aus dem Kanon schöpfen und ihn dabei stets erweitern, kurzum: Ein Gegenwartskünstler sui generis, dessen Schaffen sich wohltuend vom konformen Blöken der Artisten-Herde absetzt.
   

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